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Pater Rudolf Höhn - Pfarrei San Antonio, Santa Cruz, Bolivien

Eine für uns sehr wichtige Aufgabe, ist die Unterstützung der durch Pater Rudolf in Santa Cruz, Bolivien ins Leben gerufenen Projekte. Er stammte aus Grethen und betreute über viele Jahren eine Gemeinde in Santa Cruz. Sein besonderes Anliegen dort waren die Straßenkinder.

Pater Rudolf Höhn
Pater Rudolf (Georg) Höhn OFM

P. Rudolf Höhn wurde am 21. Mai 1921 in Bad Dürkheim in der Rheinpfalz (Diözese Speyer) als Sohn des Gärtners Georg Höhn und seiner Frau Katharina Ruf geboren.

Dort besuchte er ab dem 6. Lebensjahr zunächst die Grundschule. Mit 13 Jahren kam er im April 1934 ins Vorbereitungsseminar nach Dettelbach und ein Jahr später ins Franziskanerseminar Antonianum nach Bamberg, von wo aus er das Neue Gymnasium besuchte. Im Februar 1941 schloss er dort mit dem Abitur erfolgreich ab.

Gleich danach wurde er einberufen und leistete fast fünf Jahre lang beim zweiten Weltkrieg tapfer den Dienst bei der Wehrmacht fürs Vaterland.

Nach Beendigung des Krieges und seiner Heimkehr aus der Gefangenschaft bat er um Aufnahme in den Franziskanerorden. Am 20. September 1945 wurde er in Dietfurt eingekleidet. War er bis dahin unter dem Namen Fr. Anton geführt, so erhielt er nun den Ordensnamen Rudolf zugeteilt und das Ordenskleid angezogen.

Nach dem Noviziat kam er wie alle Kleriker nach München St. Anna zum Studium an die ordenseigene Hochschule. Dort legte er am 21. September 1949 in die Hände von Provinzial Frans Sales Aschenauer seine feierliche Profess ab. Bischof Blasius Sigebald Kurz weihte ihn am 25. Juli 1950 in München St. Anna zum Diakon und Michael Cardinal Faulhaber am 3. Juli 1951 in München St. Gabriel zum Priester.

Gleich nach seinem erfolgreich beendeten Pastoralkurs wurde er am 25. August 1952 als Missionar nach Bolivien entsandt, wo er im Vikariat Nuflo de Chávez treue Dienste leistete. Zuerst lernte er in Concepción und S. Cruz ein Jahr lang das lateinamerikanische Spanisch und die Gegebenheiten der dortigen Seelsorge besser kennen. Danach wurde er als Kaplan im ersten Jahr (1953/54) in Yaguarú, im zweiten Jahr (1954/55) in Ascención de Guarayos und im dritten Jahr (1955/56) in San Javier eingesetzt, bevor er nach einer kurzfristigen Aushilfe in den Pfarreien Yaguarú, Urubichá und El Puente Ab Februar 1957 baute er in S. Cruz die Pfarrei S. Antonio auf, wo er über 30 Jahre lang als Pfarrer segensreich wirkte und mehrmals mit großem Engagement und Aufmerksamkeit das Amt des Hausoberen ausübte. Auf seine Initiative hin wurden viele Kirchen, Ordenshäuser, Landschulen, Armenspeisungen, Ambulanzen und Kliniken gebaut. Am 22. Juli 2004 wurde ihm in S. Cruz de la Sierra dafür die Ehrenbürgerwürde verliehen.

Über 50 Jahre hat er die Pfarrei und den Konvent S. Antonio in S. Cruz entscheidend geprägt und sich bis zuletzt für die Ärmsten der Armen dort eingesetzt. Trotz seiner zunehmenden Sehschwäche war er bis zuletzt ein froher Mensch mit spürbarem inneren Frieden. Die letzten Tage in Schwachheit und Krankheit ertrug er mit vorbildlicher Geduld und Hingabe und bewies bis zum letzten Atemzug seine unerschütterliche Treue zu seiner Berufung als Minderbruder.

Er starb am 30. April 2007 um 11.00 Uhr in S. Cruz und wurde dort am 1. Mai um 16.00 Uhr bestattet.

Link zur Quelle: Missionsarbeit der Franziskaner aus der St. Hedwig-Provinz
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Weihnachtsbrief 2014 von Pater Reinhold Brumberger aus der Pfarrei San Antonio, Santa Cruz, Bolivien

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Weihnachtsbrief2014_S3-4

Weihnachtsbrief2014_S5-6

Weihnachtsbrief2014_S7-8

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